Orthopädie am Rhy

Basel, Rheinfelden, Liestal

ORTHOPÄDIE AM RHY
Ihre Spezialisten bei Wirbelsäulenbeschwerden

Die Wirbelsäule ist der zentrale Träger unseres Körpers.

Multiple Strukturen arbeiten zusammen, um Flexibilität, Kraft und Stabilität zu gewährleisten und gleichzeitig Rückenmark und Nerven zu schützen. Sie ist einerseits ein komplexes Wunderwerk der Natur und andererseits vor allem aufgrund von Überlastung anfällig, Verschleiss und Schmerzen zu entwickeln.

Akute und chronische Rückenschmerzen stellen besonders hohe Ansprüche an eine effektive Behandlung. Die verschiedenen Ursachen von Rückenschmerzen der gesamten Wirbelsäule (von der Halswirbelsäule, über die Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Steissbein) können untersucht, mit den entsprechenden Mitteln diagnostiziert (Röntgen, Ultraschall, MRI u.s.w.) und einer adäquaten Behandlung zugeführt werden.

Wir erarbeiten individuelle und multimodale Therapiekonzepte und erzielen selbst in komplexen oder scheinbar ausweglosen Fällen gute Erfolge. Konservative und ggf. interventionelle bewährte und modernste Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz. Bei stärkeren Rückenschmerzen wenden wir Ultraschall- und Bildwandlergesteuerte Injektionen an, um eine rasche Schmerzlinderung zu erzielen. Hierbei injizieren wir schmerz- und entzündungshemmende Medikamente direkt an die betroffene Stelle. So erreichen wir meist eine rasche Schmerzlinderung und benötigen geringe Medikamentmengen. Die biologisch regenerative Medizin, insbesondere die sogenannte Eigenbluttherapie mit PRP bzw. ACP spielt eine wichtige Rolle um eine anhaltende Besserung zu erreichen. Auch Techniken Manuelle Medizin / Chirotherapie kommen zum Einsatz. Aufwändige und belastende Operationen können in der Regel vermieden werden. Ist eine operative Therapie notwendig wird diese durch unsere erfahrenen Kooperationspartner durchgeführt.

Wirbelsäule – unsere Behandlungen in der Übersicht

Die „Facetten“ sind Gelenke zwischen den Wirbeln. Sie sind gut durchblutet und von vielen Nerven durchzogen. Verschleißprozesse können daher zu starken Entzündung und so zu erheblichen Schmerzen führen, die zum Teil bis in die Beine ausstrahlen.

Die Facettengelenke der Lendenwirbelsäule LWS im unteren Rücken sind zusammen mit dem ISG und der Bandscheibe die häufigste Ursache von tiefen Rückenschmerzen. Facettenreizungen führen zur Facettenarthritis oder auch aktivierten Facettenarthrose (Spondylarthritis und Spondylarthrose). Durch die Arthritis überreizen auch zunehmend die umliegenden Strukturen, zum Beispiel das Dorsal Root Ganglion und es kommt so zu einer ganzen Kaskade weiterer schmerzhafter Folgeveränderungen der tiefen Faszien, der Tiefenmuskulatur, der Bandscheiben und der Iliosakralfugen.

Ein Facettensyndrom bzw. die Facettegelenke müssen daher immer zusammen sowohl mit ihren Faszien und Muskeln als auch Bandscheiben und beteiligten Spinalnerven als eine funktionelle Einheit betrachtet, beurteilt und behandelt werden! Gleiches gilt natürlich auch für die Halswirbelsäule HWS.

Interventionelle Schmerztherapie »
Multimodale Therapie »
• Manuelle Medizin / Chirotherapie »
• Eigenbluttherapie mit PRP bzw. ACP »

weitere Informationen über Facettengelenke »

Die Bandscheibe übernimmt eine Pufferfunktion und macht die Wirbelsäule beweglich. Im Lauf der Zeit kann es zu verschleißbedingten Rissen an der Bandscheibe und zu einem Austritt des gallertartigen Kerns in den Wirbelkanal kommen. Drückt dieser Kern auf umliegende Nervenfasern, entstehen Schmerzen ihn Verlauf vom Nerv (zumeist im Bein oder Arm) oder gar Lähmungserscheinungen. So kommt es an der unteren Lendenwirbelsäule LWS zur Ischialgie oder Lumboischialgie und an der Halswirbelsäule HWS zur Brachialgie oder Cervicobrachialgie.

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Bereits früh im Leben beginnen die Bandscheiben zu degenerieren: Sie verlieren an Wassergehalt, somit auch an Elastizität und werden gleichermaßen anfälliger für erste Verschleisserscheinungen. Allgemein bekannt ist, dass der Körper abends etwas kleiner ist, als morgens: Das tägliche „Schrumpfen“ geht mit dem sukzessiven Wasserverlust der Bandscheiben durch das Gewicht des eigenen Körpers bei aufrechter Haltung einher. Das alles ist jedoch ganz normal und verursacht im Regelfall keine Beschwerden.

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Beim ISG-Syndrom werden die Schmerzen durch Erkrankungen des Iliosakralgelenks (Kreuzbein-Darmbein-Gelenk) hervorgerufen. Es kann sowohl als Sakroiliakalgelenk (SIG), aber auch „Iliosakralgelenk (ISG)“ bezeichnet werden. Dabei kann es sich um eine Entzündung des Gelenks, einen Gelenkverschleiß (ISG-Arthrose) oder eine Störung der Gelenkfunktion (Dysfunktion) beziehungsweise der Gelenkstellung (ISG-Blockade) handeln. Die Beschwerden können zudem in das Becken oder das Gesäß, aber auch in die Ober- und Unterschenkel ausstrahlen. Steht die Ursache der Schmerzen fest, können die Beschwerden generell gut behandelt werden. Beschwerden im unteren Bereich der Wirbelsäule und Gesäss, beispielsweise nach langem Sitzen oder Stehen entstehen häufig im Iliosakralgelenk.

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Unter Spinalkanalstenose versteht man eine Einengung des Wirbelkanals. Betroffen ist zumeist die Lendenwirbelsäule und seltener die Hals- oder Brustwirbelsäule. Symptome sind Rückenschmerzen, Missempfindungen und Schwächegefühl in den Beinen, die insbesondere nach einiger Zeit Laufen und Gehen verstärkt auftreten.

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Wenn die Wirbel aus der Reihe tanzen, kommt es in erster Linie zu Rückenschmerzen, manchmal auch zu Schmerzen und Schwäche in den Beinen. Am häufigsten verschieben sich die unteren Lendenwirbel L4/5 oder L5/S1 gegeneinander. Seltener tritt das Wirbelgleiten auch an der Halswirbelsäule auf.

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Plötzlich einsetzende sehr starke Rückenschmerzen sind typisch für akute Wirbelköperkompressionsfrakturen. Sie sind in der Regel durch Osteoporose bedingt und treten meist in der unteren Brustwirbelsäule oder oberen Lendenwirbelsäule auf. Seltener sind auch Metastasen ursächlich, was ggf. abgeklärt werden muss.

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Morbus Bechterew ist im Kern eine Wirbelsäulenerkrankung. Sie fängt häufig mit Entzündungen in den Kreuz-Darmbein-Gelenken (Iliosakralgelenken) an. Bechterew kann die ganze Wirbelsäule bzw. das ganze Achsenskelett befallen. Es kommt zu Knochenwucherungen aus, die die Wirbelsäule versteifen. Auch vor allem grössere Gelenke und Sehnen- und Bandansätze (Enthesien) können betroffen sein. Morbus Bechterew tritt häufig auch in sehr milder Form auf. Schätzungen zufolge erkrankt daran bis zu 1% der europäischen Bevölkerung. Bechterew zählt zu den Autoimmunkrankheiten; eine genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle.

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Viele Operationen an der Wirbelsäule können bekanntlich vermieden werden. Bei einer geplanten Operation kann durch unsere Spezialisten geprüft werden, ob auch eine Alternative in Betracht kommt.

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Die Gicht befällt Gelenke und Weichteile, anfangs häufig das Grundgelenk der grossen Zehe, was man Podagra nennt. Ein Gichtanfall ist sehr schmerzhaft. Die Gicht ist seit der Antike bekannt als eine Wohlstandskrankheit derer, die sich täglich Wein und Fleischmahlzeiten genehmigen. Tatsächlich spielt der Lebensstil eine wichtige Rolle.

Übergewicht, Bewegungsmangel, relgelmässiger Alkohol und ein hoher Fleischkonsum machen die Gicht auch in der heutigen Schweiz zu einer weit verbreiteten rheumatischen Erkrankung. 80% der Gichtbetroffenen sind männlich. 

Bei einer Pseudogicht (oder Chondrokalzinose) kommt es zu gichtähnlichen Gelenkbeschwerden. Die Erkrankung führt zu Entzündungen, ist schmerzhaft und kann ein Gelenk zerstören.

Die Beschwerden können akut, schubweise oder chronisch auftreten. Ursache der Pseudogicht sind kristalline Ablagerungen von Calciumpyrophosphat (CPP). Die Pseudogicht hat somit eine ganz andere Entstehungsgeschichte als die eigentliche Gicht:
Es verkalken die Gelenke. Sie ist eine häufige Begleiterscheinung einer altersbedingten Arthrose.

Erfahren Sie unter folgendem Link mehr:
Multimodale Therapie »

• Wirbelblockade
• Hexenschuss
• Lumbargo
• Lumboischialgie
• Wirbelsäulenverkrümmung
  (Skoliose, Kyphose, Lordose)
• Rippengelenksblockade oder Arthrose
• Schmerzen bei Rheuma
• CRPS (Morbus Sudeck)
• Morbus Scheuermann
• Nervenschmerzen
  (Neuropathien oder Polyneuropathie)
• Schmerzen nach Operationen 

Schmerzen lindern mithilfe der Manuellen Medizin

Die Manuelle Medizin ist eine naturwissenschaftliche Therapie, die nur mithilfe der Hände durchgeführt wird. Die Behandlungsmethode kommt daher ganz ohne operative Eingriffe aus. Sie darf jedoch nur durch speziell ausgebildete Ärzte angewendet werden. Die Manuelle Medizin hat zum Ziel, die Beweglichkeit und Funktion der Gelenke sowie der Muskeln wiederherzustellen und dadurch Schmerzen zu lindern.

Manuelle Medizin hilft bei Hexenschuss oder Ischias
Die Manuelle Medizin gelangt bei Rücken-, Gelenk- oder Muskelbeschwerden zum Einsatz. Mit Handgriffen werden Störungen des Zusammenspiels von Gelenken und Muskeln behoben. Die Anwendung der Manuellen Medizin ist bei akuten Schmerzen wie einer Halskehre, einem Hexenschuss oder einem Ischias ebenso möglich wie bei länger anhaltenden Beschwerden.

Wirksam und kostengünstig
Die Manuelle Medizin beseitigt nicht nur den Schmerz, sondern auch die Ursache des Schmerzes. In verschiedenen Studien konnte bewiesen werden, dass diese Methode verglichen mit medikamentösen sowie physiotherapeutischen Behandlungen besser und schneller wirksam ist. Dabei kostet eine manualmedizinische Therapie nur etwa ein Drittel gegenüber ähnlichen Behandlungsverfahren.

Heilungsprozess
Der Heilungsprozess setzt meist schon nach der ersten Behandlung ein. Für den weiteren Verlauf ist jedoch die aktive Mitarbeit der Patienten von Bedeutung. In Absprache mit dem behandelnden Arzt wird zudem ein gezieltes Übungs- und Trainingsprogramm festgelegt. Gegebenenfalls erfolgt auch der Einbezug eines Physiotherapeuten.

Wichtige Informationen zur Methodik und Therapie finden Sie hier.

Broschüre: Manuelle Medizin / Chirotherapie »
Website SAMM »

Ihre Wirbelsäule-Spezialisten in unserer Praxis

Dr. med. Moritz Dau

Facharzt FMH, Sportmedizin SGSM

Interventionelle Schmerztherapie SSIPM

Ultraschall am Bewegungsapparat SGUM

Manuelle Medizin / Chirotherapie SAMM

Ganzer Bewegungsapparat & Wirbelsäule


Jaroslaw Boronzcyk

Facharzt für Orthpädie



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