Orthopädie am Rhy

Basel, Rheinfelden, Liestal

ORTHOPÄDIE AM RHY
Ihre Spezialisten bei Kniebeschwerden

Lassen Sie sich nicht in die Knie zwingen!

Kniebeschwerden sind lästig, schmerzhaft und verändern unser Leben enorm! Viele sportliche Tätigkeiten können nicht mehr ausgeübt werden. Lassen Sie uns verstehen warum.

Das Kniegelenk ist ein sogenanntes „Drehscharniergelenk“- das einzige unseres Körpers.
Es besteht aus zwei Gelenken: Erstens das sogenannte Femorotibialgelenk zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen, im Prinzip das eigentliche Kniegelenk, zweitens das sogenannte Patellofemoralgelenk, also zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen. Somit sind am Gelenk vier Knochen beteiligt: Der Oberschenkelknochen (Femur), das Schienbein (Tibia), das Wadenbein (Fibula) und die Kniescheibe (Patella). Hinzu kommen die Muskeln, Sehnen und Bänder, die diese verbinden.

Zwischen Ober- und Unterschenkel liegt innen und außen jeweils ein Meniskus, welcher der Druckverteilung im Gelenk dient. Der sog. Innen- bzw. Außenminiskus besteht aus einer Art Faserknorpel, dient als Stoßdämpfer und trägt zur Stabilisierung des Knies bei. Häufig kommt es durch eine Drehbewegung zu Verletzungen im Bereich der Menisci.

Im und um das Knie herum gibt es eine große Anzahl von Bändern. Oberschenkel- und Schienbeinknochen werden jedoch hauptsächlich von vier für das Kniegelenk wichtigen Bändern gehalten:
• Vorderes Kreuzband (VKB)
• Hinteres Kreuzband (HKB)
• Mediales Seitenband (LCM)
• Laterales Seitenband (LCL)
Die nicht selten vorkommende Verletzung eines dieser vier Bänder kann zur Instabilität des Kniegelenks in verschiedenen Richtungen führen.

Die Quadriceps-Muskeln bilden eine Muskelgruppe, die mit einer gemeinsamen Sehne an der Kniescheibe ansetzt. Sie dienen der Streckung des Knies. Die Beugemuskeln sind eine Muskelgruppe, die an der Tibia oder Fibula ansetzt. Sie dienen der Beugung des Knies. Auch die Wadenmuskulatur ist an der Bewegung im Knie beteiligt.

Knie – unsere Behandlungen in der Übersicht

In den letzten Jahren wurde eine Vielfalt neuer, hocheffektiver und zunehmend schonender Behandlungen des Kniegelenkes sowohl im Bereich der gelenkerhaltenden, konservativen (nicht operativen) als auch im Bereich der operativen Maßnahmen entwickelt. So kann heutzutage z.B. die Versorgung der Gonarthrose mittels Knie-Totalendoprothese immer weiter hinausgezögert werden.
Zu den konservativen Maßnahmen zählen neben den traditionellen Anwendungen wie Physiotherapie und physikalische Maßnahmen auch die Infiltration (Injektion) von knorpelschützenden "Gleitmitteln" sowie die selektive Behandlung mit stabilisierenden und achskorrigierenden Knieschienen. Wenn eine konservative Behandlung nicht mehr ausreicht, können im Rahmen einer minimalinvasiven "Schlüssellochoperation" (Arthroskopie) fast alle band-, meniskus- und knorpelregenerativen Operationen durchgeführt werden. Unter Anwendung modernster Techniken und unter Verwendung bioverträglicher Materialien wird für Sie die individuell beste Therapie durchgeführt:

Lesen Sie mehr zu den Behandlungsoptionen durch unsere Experten auf den folgenden Seiten!
Folgende Behandlungen können individuell nach Beschwerdebild und Alter angewandt werden:
- Knorpelheilung mit ACP
- Mikrofrakturierung
- Knorpelzelltransplantation
- Umstellungsosteotomien
- Teilersatz des Kniegelenks
- Totalprothese des Kniegelenks

In den letzten Jahren wurde eine Vielfalt neuer, hocheffektiver und zunehmend schonender Behandlungen des Kniegelenkes sowohl im Bereich der gelenkerhaltenden, konservativen (nicht operativen) als auch im Bereich der operativen Maßnahmen entwickelt. So kann heutzutage z.B. die Versorgung der Gonarthrose mittels Knie-Totalendoprothese immer weiter hinausgezögert werden.
Zu den konservativen Maßnahmen zählen neben den traditionellen Anwendungen wie Physiotherapie und physikalische Maßnahmen auch die Infiltration (Injektion) von knorpelschützenden "Gleitmitteln" sowie die selektive Behandlung mit stabilisierenden und achskorrigierenden Knieschienen. Wenn eine konservative Behandlung nicht mehr ausreicht, können im Rahmen einer minimalinvasiven "Schlüssellochoperation" (Arthroskopie) fast alle band-, meniskus- und knorpelregenerativen Operationen durchgeführt werden. Unter Anwendung modernster Techniken und unter Verwendung bioverträglicher Materialien wird für Sie die individuell beste Therapie durchgeführt:

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Folgende Behandlungen können individuell nach Beschwerdebild und Alter angewandt werden:
- Knorpelheilung mit ACP
- Mikrofrakturierung
- Knorpelzelltransplantation
- Umstellungsosteotomien
- Teilersatz des Kniegelenks
- Totalprothese des Kniegelenks

Das vordere und das hintere Kreuzband stabilisieren das Kniegelenk und verhindern das Weggleiten des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkelknochen. Verletzungen des vorderen Kreuzbandes kommen sehr viel häufiger vor als Verletzungen des hinteren Kreuzbandes. Typischerweise kann das vordere Kreuzband bei einer Aussendrehung des Unterschenkels mit gebeugtem und nach innen gekipptem Kniegelenk reissen.

Zur Behandlung einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes stehen grundsätzlich folgende Verfahren zur Verfügung: eine konservative Therapie, der Ersatz des vorderen Kreuzbandes oder die Healing response. Die Wahl des Verfahrens machen wir abhängig vom Alter der Verletzung, vom Ausmass der Instabilität sowie vom sportlichen Aktivitätsgrad des Patienten. Bei der Healing response kann das eigene Kreuzband erhalten werden. Im Rahmen eines kleinen arthroskopischen Eingriffs werden die umgeschlagenen Fasern des Kreuzbandes wieder an ihre richtige Position gebracht. Im Bereich des Ansatz des Kreuzbandes werden kleine Löcher in den Knochen gebohrt, damit Stammzellen aus dem Knochenmark austreten können. Diese führen zu einer Heilung des Kreuzbandes. Die Vorteile dieser Technik sind: Das eigene Kreuzband wird erhalten. Es muss keine Sehne von einer anderen Stelle des Körpers entnommen werden. Es handelt sich um einen kleinen Eingriff mit einem deutlich geringeren Komplikationsrisiko im Vergleich zum Ersatz des Kreuzbandes. Man erreicht schneller wieder eine Sportfähigkeit. Eine Healing response kann nur in den ersten wenigen Wochen nach der Verletzung des vorderen Kreuzbandes durchgeführt werden.

Unsere Praxis ist auf diese Technik spezialisiert.

Der Innen- und Aussenmeniskus haben eine Stoßdämpferfunktion im Kniegelenk. Sie wirken als Puffer zwischen der Oberschenkelrolle und dem Schienbeinkopf. Meniskusschäden können im Rahmen eines allgemeinen Verschleiss im Knie oder durch einen Unfall (Verdrehung des Kniegelenks) entstehen. Deutlich häufiger ist der Innenmeniskus betroffen. Nicht jeder Meniskusschaden muss gleich operiert werden. Oft ist eine konservative Behandlung vor allem bei verschleissbedingten Schäden möglich. Abhängig vom Ausmass des Meniskusriss kann eine Operation notwendig werden, diese erfolgt arthroskopisch. In der Regel werden die geschädigten Meniskusanteile, die ihre Pufferfunktion verloren haben, entfernt. Ein unfallbedingter Abriss des Meniskus sollte unter gewissen Umständen wieder refixiert (genäht) werden. In seltenen Fällen ist ein Meniskusersatz erforderlich. Dabei wird ein synthetisches Meniskusimplantat in den Defektbereich des geschädigten Meniskus eingenäht.

Kniescheiben (Patella)-Luxation und -Instabilität

Achsfehlstellungen

Liegt eine deutliche, verschleissbedingte Schädigung des Knorpelbelages am Kniegelenk mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung vor und sind die konservativen Massnahmen ausgeschöpft, muss gegebenenfalls die Knieprothesenversorgung in Betracht gezogen werden. Hierbei wird der abgenutzte Knorpelbelag (Verschleiss) durch eine hochmoderne Metalloberfläche ersetzt. Bei einer einseitigen Abnutzung kann eine sogenannte Knie-Teilprothese implantiert werden, bei der nur der betroffene Abschnitt im Knie ersetzt wird. Hat jedoch der Knorpelschaden ein Grossteil, oder das gesamte Knie ergriffen, empfehlen wir die Totalprothese, bei der die gesamte Oberfläche erneuert wird. Der Meniskus, welcher unter anderem als Stossdämpfer zwischen den jeweiligen Knochenoberflächen dient, wird dabei durch einen langlebigen Spezialkunststoff ersetzt. In bestimmten Fällen hat sich auch die sogenannte Computernavigation oder die individualisierte Knieprothese bewährt, die anhand einer 3D Rekonstruktion für den Patienten erstellt wird.

Alle der genannten Methoden werden nur durch unsere hochspezialiserten Knieexperten durchgeführt.

Ihre Knie-Spezialisten in unser Praxis

Dr. med. Carsten Helfrich

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und

Traumatologie des Bewegungsapparates FMH

Schwerpunkte: Hüfte, Knie


Dr. med. Robert Kilger, Prof. (D)

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und

Traumatologie des Bewegungsapparates FMH

Professor an der Hochschule Fresenius (D)

Sportmedizin SGSM

Schwerpunkte: Knie, Fuss

Dr. med. Christian Mauch

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und

Traumatologie des Bewegungsapparates FMH

Schwerpunkte: Schulter, Knie


Dr. med. Urs Kohlhaas

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und

Traumatologie des Bewegungsapparates FMH

Schwerpunkte: Schulter, Knie



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